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Die Atemzentrierte Psychotherapie wurde in der heutigen Form von dem Therapeutenpaar Regina Bruns-Pleske und Randolph Pleske seit 1986, auf der Grundlage von Erfahrungen mit therapeutischer Arbeit an vielen Hundert Menschen entwickelt. Das Besondere der Atemzentrierten Psychotherapie ist die Kombination prozessorientierter Atemarbeit mit der Praxis moderner Psychotherapie. Darüber hinaus ermöglicht diese Methode die Integration der Erfahrungen in den Alltag der Klienten. Menschen gelangen so zu dauerhaften positiven Veränderungen in ihrem täglichen Leben. Eine vierjährige wissenschaftliche Studie, in Kooperation mit der Medizinischen Hochschule Hannover, konnte zeigen, dass mit der Atemzentrierten Psychotherapie tiefgehende Erfahrungen im Bereich des Bewusstseins möglich sind.
siehe Forschung
Thesen zur Atemzentrierten Psychotherapie
Atemzentrierte Psychotherapie ist eine ganzheitliche Methode.
Aktuelle Störungen und Probleme werden in einem größeren Zusammenhang erkannt.
Über den Atem kann gezielt auf Körper und Psyche eingewirkt werden.
Eine Heilung aber umfaßt die gesamte Lebenssituation.
Das Ziel ist, Klarheit, Energie und Freude für den Alltag zu gewinnen.
Durch gezielte Anleitung sind über die Energie des Atmens tiefe Seinserfahrungen möglich.
Diese Erfahrungen nennen wir Kernerfahrungen.
Dazu gehören:
sich selbst annehmen,
tiefe Gefühlsfähigkeit,
erweiterte Bewußtheit und Wahrnehmung,
fließende Körperenergie,
klare Sicht der Dinge,
Erkenntnisse über Lebenszusammenhänge und Entscheidungsfähigkeit.
Unsere grundlegende Botschaft ist:
„Du bist nicht Dein Problem, sondern die Lösung Deiner Probleme“
Wir helfen, Möglichkeiten und brachliegendes Potential zu entwickeln.
Dies führt zu erstaunlich positiven Veränderungen im Alltag.
Durch eingefahrene Verhaltensmuster, durch Geburt, Erziehung und Sozialisation erworbene Störungen behindern wir den freien Ausdruck unserer Lebenskraft.
Die Atemzentrierte Psychotherapie kann helfen, diese Störungen und Blockaden zu beseitigen.
Psychische Störungen spiegeln sich in Körperspannungen und im Atemmuster wider.
Körperliche Störungen haben ihren Ursprung oft in seelischen Ursachen.
Daher umfaßt die Atemzentrierte Psychotherapie die Arbeit mit Körper, Geist und Seele.
Einzeln oder Gruppe
Atemzentrierte Psychotherapie kann in Einzelsitzungen und in Gruppen angewandt werden. Die Gruppe ist gleichzeitig Übungsfeld und Erlebnisraum für neue Verhaltensweisen. Sie ist aber auch Brennpunkt für alte Muster.
In einem sicheren therapeutischen Raum dürfen Gefühle gelebt und ausgedrückt werden.
Letzte Änderung am Donnerstag, 2. September 2010