An der Medizinischen Hochschule Hannover wurde mehrjährig eine Studie zu den Veränderungen des Bewusstseins durch intensivierte Atemprozesse durchgeführt.
Alterations of consciousness during forced and prolonged voluntary hyperventilation, (Torsten Passie M.D., M.A./Randolph Pleske/Regina Bruns-Pleske/Udo Schneider M.D./Birgit Wiese/Hinderk M. Emrich M.D., Ph.D.)
Atemzentrierte Psychotherapie führt zu veränderten Bewußtseinszustãnden. Es handelt sich um außergewöhnliche Bewußtseinszustände, die signifikant im Rahmen dieser wissenschaftlichen Studien mit international anerkannten Verfahren nachgewiesen werden konnten.
Folgende typische Bewußtseinsveränderungen können bei der Atemzentrierten Psychotherapie auftreten: Ozeanische Selbstentgrenzung (OSE): Das Ego tritt in den Hintergrund, religiöse oder mystische Erfahrungen werden gefördert. Visionãre Umstrukturierung (VUS): Es kommt zu Erlebnisfolgen vor dem “inneren Auge”. Dadurch wird eine erweiterte Sicht auf die Dinge gefördert.- Vigilanzveränderungen: Die Wachheit wird gesteigert oder wie im Traum etwas vermindert. Dadurch können unbewußte Inhalte in das Bewußtsein treten (“Bewußtseinserweiterung”).
Bei 40% der wissenschaftlich untersuchten Versuchspersonen erhöhten sich während der Atmung die Endorphinwerte um das mehrfache. Diese sogenannten "Glückshomone" begünstigen Selbstheilungsprozesse.
Die Affekte werden insgesamt vertstärkt, können besser wahrgenommen werden und lassen sich in einen therapeutischen Prozess miteinbeziehen.
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Bender Institute of Neuroimaging Justus-Liebig-Universität Giessen
Die Arbeitgruppe erforschte veränderte Bewusstseinszustände und Meditation mit Hilfe der Magnetresonanztomographie (MRT). Im Zentrum des Interesses standen dabei Zustände der Absorption, außergewöhnliche Erfahrungen und die Effekte verschiedener Meditationstechniken auf Gehirn und Bewusstsein.
Untersucht wurden die Veränderungen durch prolongierte Hyperventilation, wie sie bei der AZPT entstehen können, mit Probanden dieser Methode.
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